ich melde mich bei ihnen, weil mir unsere direktionsassistentin [ ]
Ihren aufführungsvertrag "[AUTOR].[TITEL]. Deutsch von [ÜBERSETZER]"
weitergeleitet hat, den wir - aus dramaturgischen gründen - so nicht
unterschreiben werden.
...
aus der bisherigen zusammenarbeit mit [REGISSEUR] kann ich, wie mit
[VERLAG] telefonisch vorbesprochen
- ausschliessen, dass die aufführungsfassung weitgehend mit der
textfassung der übersetzung ident sein wird, und bin mir sicher, dass
es zu weitreichenden streichungen und änderungen kommen wird
- ausschliessen, dass diese änderungen vor der premiere feststehen werden
Desweiteren werden wir [TITEL] unter NACH [AUTOR] ankündigen (damit
unser publikum weiss, wozu es geladen ist.)
...
konkret muss ich Sie daher bitten
- punkt X) "werkgetreue aufführung" zu streichen, bzw. wie oben
dargestellt anzupassen (d.h. mit dem recht unsererseits, zu streichen,
zu ändern, und fremdtexte hineinzunehmen, und zwar ohne fassung oder
regiekonzeption vor der premiere vorlegen zu müssen)
- und uns das recht einzuräumen, die vorstellung unter "[TITEL]. NACH
[AUTOR]. Deutsch von [ÜBERSETZER]" einzuräumen und die punkte [X,Y,Z]
dementsprechend abzuändern.
wir - d.h. dramaturgie des THEATER BASEL und regie - schätzen die
übersetzung von [ÜBERSETZER] sehr, vor allem aufgrund ihres stark
gestischen und mit dem komödiantischen spielenden stils, und würden
uns sehr freuen diese zu aufzuführen. sollten die oben angeführten
bedingungen allerdings nicht von Ihnen einzuräumen sein, werden wir
eine der vielen anderen übersetzungen des [TITEL] verwenden.
ich bitte Sie also herzlich - ggf. nach rücksprache mit [VERLAG] -
unserer direktionsassistentin [ ] einen neuen aufführungsvertrag mit
den o.a. änderungen zukommen zu lassen.
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Ole Georg Graf
Dramaturg
THEATER BASEL Schauspiel